Tipps und Hilfreiches

 Sie bemerken eine Katze in Ihrem Garten… Was ist zu tun?

Wenn das Tier nicht“hilfsbedürftig“ aussieht, sollten Sie es erst einmal nicht füttern. Denken Sie daran, dass auch viele gut versorgte Hauskatzen Freigang haben und unterschiedlich große Reviere für ihre Streifzüge nutzen. Würden Sie solch eine Katze anfüttern, käme sie regelmäßig und die Futterquelle würde außerdem noch weitere Tiere, auch ungebetene, anlocken und schon hätten Sie ein Problem!

Sie haben die Katze schon häufiger gesehen und sie lässt sich anfassen? Vielleicht ist sie entlaufen und es handelt sich um ein Fundtier, das Sie beim Fundbüro oder Ihrem örtlichen Tierschutzverein melden können. Hat die Katze eine Kennzeichnung (Chip oder Tätowierung) und ist in einem Haustierregister (z. B. TASSO) registriert, wird der Besitzer schnell gefunden. Bis dahin steht sie unter Obhut der Behörde.

Übrigens…

Menschen, die regelmäßig fremde Katzen füttern, werden zu Tierhaltern mit allen Verpflichtungen, die das Tierschutzgesetz vorschreibt. Sie sind zuständig für artgemäße Pflege, Ernährung, verhaltensgerechte Unterbringung und Kontrolle der Fortpflanzung!

Zu guter Letzt…

… noch ein paar Worte an alle Katzenbesitzer und solche, die es werden möchten:

Denken Sie daran, wenn Sie ein Kätzchen anschaffen, übernehmen Sie für die nächsten ca. 15 bis 18 Jahre eine Verantwortung für Ernährung, artgerechte Haltung und Gesundheitsvorsorge (Impfungen, Wurmkuren, Floh- und Zeckenmittel) dieses Lebewesens.

Denken Sie auch an zusätzliche Kosten, wenn Ihr Tier krank wird. Stellen Sie die Versorgung Ihrer Katze sicher, wenn Sie Urlaub machen.

Bieten Sie Ihrer Katze möglichst nicht draußen Futter an, damit keine fremden Tiere angelockt werden.